Outsourcing statt Muttitasking

Outsourcen statt Multitasking

Ich kann alles selbst

Manchmal ist es einfach zum Haareraufen – was soll ich nur als erstes erledigen? Wie soll sich das alles an einem Tag ausgehen. Hier schmeiß ich dir heute ein paar Gedanken zum Thema Outsourcing auf den Blog.
Ich hatte gestern ein sehr spannendes Gespräch mit einer 2fach Mama, die mir ihr Herz geöffnet hat. Passiert – ich finde es sehr mutig und gleichzeitig sollte es ja genauso sein. Sich von Mama zu Mama – von Frau zu Frau öffnen zu können. Ohne Dogmen und vorgespieltem Perfektionismus. Immerhin sitzen wir alle im gleichen Boot.

20 Jobs auf einmal und nur 24 Stunden Zeit

Was wir alleine bewältigen wollen, ist zum scheitern verurteilt. Sorry ja, so ist es. Ich glaube den Worten der Spielplatzmafia schon lange nicht mehr. Wisst ihr was ich meine? Mamas, die alles schaffen und alleine das Dorf schupfen.

Schauen wir uns mal an, welche Jobs wir stemmen, ohne etwas davon abzugeben. Als Beispiel nehme ich mich mal, ist am einfachsten für mich – ich werde ehrlich sein – versprochen. Falls dir noch Jobs einfallen, kannst du sie gerne in den Kommentaren ergänzen.

Bist du Bereit? Hier kommen sie schon…

Ehefrau/Partnerin/Geliebte
Mama
Köchin
Putzfee
Steuerberaterin
Anwältin
Social Media Managerin
Autorin
Mediatorin
Geschäftsführerin im Familienhaushalt
Taxifahrerin
Eventmanagerin – Spezialgebiet Geburtstagsfeiern und Playdaytes
……

Ich bin mir sicher, dass ist nur ein Auszug aus der „All In One Liste“ der schupfenden Mamajobs da draußen.
Einen Job davon abzugeben, die Verantwortung in andere Hände legen braucht manchmal Mut und natürlich die entsprechende Kohle. Der Gedanke alles alleine schaffen zu können ist absurd und trotzdem fesselt er uns manchmal so stark, dass er uns vom Schritt zum Outsourcen zurückhält. Das muss doch irgendwie schaffbar sein. Am besten sind die Kinder 4 Jahre Zuhause, das Business macht sich von selbst und jeden Tag frisch kochen ist ja wohl der Standard.
Buhaaa, ich bin jetzt mal ehrlich….ich bin eine Perfektionistin und ich schaffe alles alleine. So hat es vor 4 Jahren bei mir ausgesehen. Kochen, Businessaufbau, Schwanger mit dem zweiten. Pipifeine Wohnung. Man konnten vom Boden essen – ehrlich. Ja, da bin ich gestanden und wusste nicht was ich als erster machen sollte. Meine Todo Liste endete nie, hat mich fast erdrückt. Aber ich schaffe das, ich bin eine Kämpferin und Supermum.  Dann hab ich gemerkt, dass ich immer weniger Zeit habe für mein eigentliches Busniess und die rundherum Arbeit. Das  Backoffice  hat meine Zeit gefressen. Bringt ja auch nix, alles selbst zu machen und dann hat man für die eigentliche Arbeit keine Zeit. Da kommt dann auch kein Geld rein.

Wenn du mehr über den ganz normalen Mamawahnsinn lesen möchtest  hier ist mein Interview mit dem WOMAN Magazin

 

Was habe ich getan? Ich habe es geändert. Ich habe outgesourced. Schritt für Schritt. Und damit zu beginnen war wahrlich nicht leicht. Denn nach außen hatte ich immer wieder das Gefühl gescheitert zu sein. Ich musste raus aus der Perfektionistenspirale. Um eine Veränderung in diesen „ICH KANN ALLES ALLEINE – Gedanken“ reinzubringen,
habe ich mir 5 folgende Fragen gestellt.

 HIER GEHT´S ZU DEN 5 FRAGEN DIE DIR AM WEG ZUM OUTSOURCEN HELFEN KÖNNEN

 

Welche Arbeiten habe ich abgegeben?
Ich habe eine Spezialistin für Zahlen – meine Steuerberaterin.
Rechtlich werde ich von einer Juristin begleitet.
Meine Texte schreibe ich natürlich selbst – ich habe tolle Menschen die drüber schauen ohne meinen Schreibstil zu verändern.
Mein Computerfachmann ist mein Bruder.
Meine Website wird von zwei Powerfrauen betreut.
Eine Putzfee schwingt alle 14 Tage den Besen.
Das Taxifahren teile ich mir mit meinem Mann auf.
Auch das Kochen mache ich nicht alleine. Mein Mann ist mittlerweile ein begnadeter Familienkoch.
Die Geschäftsführung im Familienhaushalt teilen wir uns auf, je nach Anwesenheit.

Genauso sollte es bei Aufgaben sein, die uns sehr viel Zeit kosten, weil es nicht unsere eigentliche Profession ist. Mir ist schon klar, dass (fast) alles, das wir outsourcen mit monetärer Abgeltung zu tun hat. Die Zeit die ich in meine Buchhaltung stecke, recherchiere, steuerlich ein halbes Studium absolviere, kann ich in meine eigentliche Arbeit stecken, denn diese kann niemand anderer machen, außer ich selbst.

Wie geht es dir damit? Schaffst du alles selbst oder outsourced du schon?

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